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Paartherapie

und Osteopathie

von Paartherapeutin Annette Gralke am 18. Sept. 2016

Heute werde ich etwas allgemein auf meinen Werdegang zur Paartherapeutin eingehen. Mein Weg zur Paartherapeutin ist wohl nicht der klassische Weg, da ich ursprünglich andere Pläne hatte, doch seht selbst:

Mein Weg zur Paartherapie

1987 traf ich während meines Vollzeit Doppel-Studiums der Ev. Theologie und Psychologie den kanadischen Osteopathen Dr. Arthur Lincoln Pauls. Diese Begegnung fand einige Wochen nach dem Treffen mit dem Dalai Lama in Tübingen statt. Im Doktorantenkreis des Ökumenischen Instituts geleitet von Dr. Hans Küng durfte ich im Zuge der Vorbereitung des Symposiums „Weltreligionen“ den Dalai Lama im kleinen Kreis von 5 Personen interviewen über „Gott und die Welt“ und wie er die Religionen nebeneinander betrachtet als hilfreich für den Menschen einschätzen würde was die Bewältigung von den aktuellen Problemen der nahen Zukunft des Planeten beträfe. Er hat erstmal herzlich gelacht angesichts der Komplexität der Frage und hat dann gesagt – auch eine große Reise beginne mit dem ersten Schritt. Rückblickend – 30 Jahre später – bin ich Paartherapeutin und Osteopathin und nicht Pastorin geworden. In meiner Praxis ist jeden Tag präsent was uns Menschen aktuell leiden lässt. Mangelnde Beziehungsfähigkeit, Berührungsängste zusammen mit Exsitenzängsten und der Unfähigkeit zur Kommunikation sowohl nach innen – in unser Befinden oder Körperwahrnehmen als auch nach außen hinhören was der andere sagt, empathisch spüren was unseren Partner bewegt unser Kind braucht und wünscht. Beide Therapieformen ergänzen sich sinnvoll. Das gestresste Kind reagiert nicht selten auf den Konflikt der Eltern und verstärkt durch sein Verhalten die Spannung, die in der „Luft liegt“. Entspannt sich die Mutter entspannt sich das Kind. Das geht soweit dass die Mutter das homöopathische Mittel einnimmt, dass das Kind nehmen müsste, um gesund zu werden. Nimmt nur das Kind das Mittel bleibt die Ursache bestehen und die Therapie wird immer wieder erfolglos bleiben. Wir sind durch sieben Generationen vor uns beeinflusst, die sich als körperliche Symptome ausdrücken. Diese Kombination Paartherapie und Osteopathie ist das Ergebnis einer langen Entwicklung in meiner Praxis ausgehend von einer Ereigniskette von 1987.

Paartherapie in meiner Praxis

Erstaunlicherweise kommen heutzutage oft Paare gemeinsam zur Paartherapie oder Eheberatung. Die Anzahl der Frauen, die früher alleine kamen, weil ihr Partner sich „normal“ fühlte – ohne Probleme zu haben – ist zurückgegangen. Aufklärungen in den aktuellen Medien darüber, was in einer Paartherapie stattfindet, helfen zu vermitteln. Die Idee die Notwendigkeit einer Eheberatung mit dem Gefühl des Versagens der Partnerschaft gleichzusetzen ist weitgehend abgebaut. Dadurch dass sich heute auch in den Firmen oder Betrieben Führungskräfte beraten lassen ist der Vorteil und Nutzen leichter erkennbar geworden. Die Kosten ersparen sogar Schäden die ohne Beratung kostspieliger ausfallen würden. Was sind 500,- Euro ausgegeben für eine Paartherapie im Vergleich zu einer teuren Scheidung mit Hausverkauf und Umzug oder nachfolgenden Unterhaltskosten. Der emotionale und ökonomische Gewinn sollte nicht vordergründig zur Entscheidung für eine Paartherapie oder Eheberatung eine Rolle spielen. Gute Gründe sind für ein zerstrittenes und gestresstes Paar der Wunsch zusammenzubleiben und wohlwollend miteinander umgehen zu lernen. Gemeinsam in der gegenseitigen Liebe zu wachsen und sich den Raum zu geben mit Hilfe der Beratung und Paartherapie ein glückliches Leben zu führen.

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